Oft kommen Panikattacken plötzlich
Viele Menschen beschreiben ihre erste Panikattacke so:
„Es kam völlig aus dem Nichts.“
Gerade noch war alles normal.
Und plötzlich:
- Herzrasen
- Schwindel
- Atemnot
- Zittern
- das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren
Kein Wunder, dass viele denken:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
In meiner Praxis zeigt sich jedoch immer wieder:
Die Panikattacke kommt oft plötzlich.
Die Ursachen dafür meist nicht.
Die Panikattacke ist oft nur der letzte Tropfen
Viele Menschen suchen nach dem Auslöser der Panikattacke.
Sie fragen sich:
- War es der Supermarkt?
- Die Autofahrt?
- Das Meeting?
- Die Menschenmenge?
Doch häufig liegt die eigentliche Ursache viel tiefer.
Denn oft gab es bereits Wochen, Monate oder sogar Jahre zuvor Anzeichen:
- innere Unruhe
- Schlafprobleme
- ständige Anspannung
- das Gefühl, funktionieren zu müssen
- ungelöste Konflikte
Der Körper hält diese Spannung lange aus.
Bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, an dem das Fass überläuft.
Dann erscheint die Panikattacke plötzlich.
Tatsächlich hat sie sich oft lange angekündigt.
Viele Menschen erleben schon lange vor ihrer ersten Panikattacke eine innere Unruhe, ohne den Zusammenhang zu erkennen.
Mehr dazu erfährst du hier:
Innere Unruhe – warum sie entsteht und warum sie nicht von allein verschwindet
Was ich in meiner Praxis immer wieder beobachte
Viele Menschen mit Panikattacken sind überrascht, wenn wir gemeinsam hinschauen.
Denn oft entdecken wir:
- unerfüllte Bedürfnisse
- unterdrückten Ärger
- fehlende Abgrenzung
- Situationen, die längst nicht mehr stimmig sind
Meine Klienten glauben zunächst, ihre Panikattacken hätten keinen erkennbaren Auslöser.
Oft zeigt sich jedoch, dass sie über lange Zeit Dinge akzeptiert haben, die ihnen eigentlich nicht guttun.
Sie haben sich angepasst, zurückgenommen und versucht zu funktionieren.
Und genau deshalb werden die eigentlichen Ursachen häufig übersehen.
Die Panik ist dann häufig das deutliche Signal, dass etwas im Leben nicht mehr stimmt.
Warum Panikattacken häufig "ohne Grund" erscheinen
Die meisten Ursachen wirken unbewusst.
Deshalb entsteht leicht der Eindruck:
„Es gibt gar keinen Grund für meine Panik.“
Doch wenn wir genauer hinschauen, zeigt sich oft ein Zusammenhang.
Die Panikattacke ist dann nicht das Problem.
Sondern ein Signal.
Ein Signal dafür, dass etwas im Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Die gute Nachricht
Auch wenn sich Panikattacken bedrohlich anfühlen:
Sie bedeuten nicht, dass du die Kontrolle verloren hast.
Und sie bedeuten nicht, dass du für immer damit leben musst.
Wenn die eigentlichen Ursachen erkannt werden,
kann sich häufig auch das Erleben der Panik verändern.
Was du tun kannst, wenn die Panik gerade da ist
Wenn eine Panikattacke bereits begonnen hat, fällt es vielen Menschen schwer, klar zu denken.
In solchen Momenten kann es hilfreich sein, direkt über den Körper zu arbeiten.
Eine einfache Möglichkeit dafür ist der sogenannte EFT-Notfallpunkt (Gamut-Punkt).
Wenn du lernen möchtest, wie du in Angstsituationen stabiler bleiben kannst, findest du hier weitere praktische Impulse:
10 Regeln bei Angst – die dich stabilisieren, wenn die Angst kommt
Wenn du Panikattacken besser verstehen möchtest
Panikattacken kommen selten wirklich aus dem Nichts.
Oft gibt es Zusammenhänge, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.
Wenn du verstehen möchtest, was hinter deinen Panikattacken steckt, kannst du hier ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.
