Verena steht am Strand vor dem Meer

Angst vor Veränderung?

Warum sich manchmal auch das Umfeld verändern muss

Wenn Menschen unter Angst oder Panikattacken leiden, passiert es häufig, dass das eigene Leben immer kleiner wird.

Vielleicht kennst du das von dir:

Du ziehst dich zurück. Du vermeidest Situationen. Du stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück und richtest dich danach, was für andere Menschen angenehm und richtig ist.

Und irgendwann kann es passieren, dass du gar nicht mehr weißt:

Was möchte ich eigentlich selbst?

Dabei spielt auch dein Umfeld eine große Rolle.

Das kann deine Partnerschaft sein, deine Familie, dein Elternhaus – auch dann, wenn du längst erwachsen bist – oder dein Arbeitsplatz.

Manchmal hindert uns unser Umfeld am inneren Wachstum

Sei es, dass andere Menschen dir durch ihre Bedenken immer wieder den Mut nehmen, deinen eigenen Weg zu gehen.

Vielleicht werden deine Wünsche oder Ideen nicht ernst genommen. Vielleicht bekommst du keine Unterstützung, wenn du etwas in deinem Leben verändern möchtest.

Gerade im Verhältnis zu den eigenen Eltern kann das schwierig sein.

Auch als erwachsene Frau oder als erwachsener Mann kannst du dich noch immer in einer alten Rolle wiederfinden. Deine Eltern behandeln dich weiterhin wie das Kind von früher. Eigene Entscheidungen werden kommentiert, infrage gestellt oder mit ihren eigenen Ängsten und Vorstellungen bewertet.

Und manchmal gibt es sogar noch eine unbewusste, weil sehr schmerzhafte Hoffnung, die unser Wachstum verhindern kann:

Die Hoffnung, dass deine Eltern irgendwann doch erkennen, was sie in deiner Kindheit falsch gemacht haben.

Dass sie sich dafür entschuldigen.

Dass sie verstehen, was sie dir angetan haben.

Oder dass sie sich endlich verändern.

Tatsächlich ist es aber so, dass du diese Einsicht oder Veränderung deiner Eltern nicht brauchst, um deinen eigenen Weg zu gehen.

Für mich beginnt die Veränderung deshalb an einem anderen Punkt:

Bei dir selbst.

Veränderung beginnt mit kleinen Schritten

Es geht nicht darum, von heute auf morgen dein gesamtes Leben umzukrempeln.

Es geht um kleine Schritte.

Der erste Schritt ist, deine eigenen Ängste bewusst wahrzunehmen und aufzulösen.

Denn wenn deine Ängste weniger werden, entstehen häufig ganz neue Gedanken:

Was könnte ich eigentlich noch machen?

Was könnte ich in meinem Leben verändern?

Was möchte ich wirklich?

Und manchmal tauchen dabei Dinge wieder auf, die schon sehr lange verschüttet waren.

Träume.

Visionen.

Ziele.

Ideen, die du irgendwann einmal hattest und die im Laufe der Jahre immer weiter in den Hintergrund gerückt sind.

Dabei musst du dich nicht einmal sofort daran erinnern, was diese Träume konkret waren.

Es reicht zunächst ein Gefühl, das wieder Lebenskraft in dir entstehen lässt:

„Da war doch eigentlich mal mehr …“

Da waren einmal andere Vorstellungen von deinem Leben.

Da waren Wünsche, Ideen und Ziele, die du unbedingt verwirklichen wolltest.

Wenn sich innerlich etwas verändert

Wenn sich innerlich etwas verändert, verändert sich auch dein Blick auf dein eigenes Leben.

Und manchmal entsteht dadurch auch der Mut, dein Umfeld zu verändern.

Eine Partnerschaft, die nicht mehr trägt, wird beendet.

Ein Arbeitsplatz, der nicht mehr passt, wird verlassen.

Neue Menschen kommen in dein Leben.

Alte Beziehungen verändern sich.

Dabei bedeutet die Veränderung deines Umfelds nicht automatisch, dass eine Beziehung beendet werden muss.

Manchmal verändert sie sich bereits dadurch, dass du selbst beginnst, deine Bedürfnisse auszusprechen, Grenzen zu setzen und für dich einzustehen.

Der erste Schritt liegt darin, dich selbst zu verändern.

Und genau hier taucht die Angst wieder auf.

Die Angst vor dem, was passieren könnte

Angst vor der Meinung anderer.

Angst vor Ablehnung.

Angst vor Kritik.

Angst davor, jemanden zu enttäuschen.

Angst davor, zu scheitern.

Und natürlich auch die Angst vor all dem, was du noch gar nicht vorhersehen kannst.

Was passiert, wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse?

Schaffe ich es beruflich, wieder neu Fuß zu fassen?

Was ist, wenn es nicht funktioniert?

Was passiert in meiner Partnerschaft?

Werde ich genug Geld haben?

Wie reagieren meine Eltern?

Diese Fragen können dich davon abhalten, überhaupt den ersten Schritt zu machen.

Doch Veränderung muss nicht bedeuten, sofort eine große Entscheidung zu treffen.

Manchmal beginnt sie mit einem Gedanken oder mit einer neuen Idee.

Und mit dem Mut, dir selbst wieder zuzuhören.

Wenn die Angst weniger wird, entsteht wieder Raum

Der Fokus meiner Arbeit liegt darin, zunächst an deinen Ängsten zu arbeiten. 

Denn wenn die Angst weniger wird, entsteht wieder Raum für neue Gedanken, neue Möglichkeiten und neue Ideen.

Und manchmal tauchen dann auch Träume und Ziele wieder auf, die lange vergessen schienen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:

„Da war doch eigentlich mal mehr.“

Genau dort kann eine wichtige Veränderung beginnen.

Wenn du lernen möchtest, die Hintergründe deiner Angst besser zu verstehen und wieder mehr Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten zu bekommen, begleite ich dich gern dabei.

Hier kannst du ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.

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